Ein Überblick über Herkunft, Risiken und die richtigen Schritte bei Verdacht.
Bei dem Begriff Asbest handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, mineralische Rohstoffe. Die silikatischen Mineralien bestehen aus feinen, länglichen Fasern mit einem Durchmesser von nur zwei Mikrometern — für das menschliche Auge nicht sichtbar.
Im vergangenen Jahrhundert wurde Asbest für den europäischen Markt in Gruben in Russland, Kanada, Südafrika und China abgebaut. Weil der Baustoff elastisch, hitzebeständig, zugfest und extrem langlebig ist, war er beliebt und weit verbreitet — dank seiner Bindefähigkeit ließ er sich zu zahlreichen Produkten verarbeiten.
Dass eingeatmete Asbestfasern krank machen, war lange bekannt. Dennoch wurde der krebserregende Baustoff in Deutschland erst 1993 verboten — EU-weit dauerte es sogar bis 2005, ehe der Einbau asbesthaltiger Produkte gestoppt wurde.
Feinste Fasern — nur ~2 Mikrometer und mit bloßem Auge unsichtbar.
Krebserregend — in Deutschland erst 1993 verboten.
EU-weites Einbauverbot sogar erst 2005.
Wellplatten, Eternit, Fassadenverkleidungen.
Vinyl-Fliesen, Flex-Platten, Fliesenkleber.
Rohrisolierungen, Brandschutz, Nachtspeicher.
Eingeatmete Fasern lagern sich dauerhaft in der Lunge ab.
Erkrankungen treten oft erst nach Jahrzehnten auf.
Schon geringe, wiederholte Belastung kann ausreichen.
Wir prüfen, beproben und beraten — sicher und rechtskonform.